Häufige Fragen ;

In diesem Bereich beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Hinder Selias – von den baulichen Entscheidungen bis hin zur Einbettung ins Dorfleben.

Welches Wohngefühl erwartet mich bei Hinder Selias?

Die Wohnungen bieten die Qualitäten und die Privatsphäre, die man oft nur von einem klassischen Einfamilienhaus kennt. Durch die terrassierte Bauweise, die dem natürlichen Gelände folgt, geniessen Sie grosszügige private Aussenräume, sehr viel Tageslicht und eine optimale Besonnung. Weitläufige Terrassen erweitern den Wohnraum nach draussen und schaffen einen direkten, erlebbaren Bezug zur umliegenden Natur und Landschaft.

Ist die Siedlung auch für Familien geeignet?

Ja, absolut. Ein grosser Vorteil für Familien – und für alle, die Ruhe schätzen – sind die verkehrsarmen Aussen- und Begegnungsräume. Dank einer unterirdischen Erschliessung können sich Bewohner unbeschwert im Quartier bewegen und Kinder sicher draussen spielen. Zudem entstehen neue, sichere Wegverbindungen direkt ins Dorfzentrum. Das Projekt verbindet so die Grosszügigkeit eines eigenen Hauses mit einem sicheren und lebendigen Gemeinschaftsgefühl.

Warum eine Terrassenwohnung statt einem freistehenden Einfamilienhaus?

Hinder Selias bietet Ihnen das Beste aus zwei Welten: Sie geniessen die Ruhe, die eigenen grossen Aussenflächen und die ungestörte Privatsphäre eines Einfamilienhauses, profitieren aber gleichzeitig von den Vorzügen einer gemeinsamen Wohnstruktur. Anstatt aufwändig ein eigenes Grundstück pflegen zu müssen, leben Sie in einer durchdachten Siedlung, in der grosszügige gemeinsame Wege und Begegnungsorte nachbarschaftliche Bezüge stärken, wie sie in klassischen Einfamilienhausquartieren leider oft verloren gehen.

Wie nachhaltig und naturverbunden ist das Bauprojekt?

Der Nachhaltigkeitsgedanke zeigt sich besonders im innovativen Umgang mit Ressourcen: Ein grosser Teil des benötigten Betons wird direkt aus dem Aushubmaterial hergestellt. Das vermeidet nicht nur Transporte, sondern schafft eine Architektur, die materiell direkt aus der Topografie herauswächst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der intensiven Begrünung: Terrassen, Dächer und Aussenräume werden im Laufe der Zeit zunehmend mit Vegetation verwachsen, sodass das Gebäude immer mehr zu einem Teil der Landschaft wird. Dabei wird der Focus auf einheimische Pflanzen und Biodiversität gesetzt.

Wer steht hinter dem Projekt Hinder Selias?

Das Projekt entstand nicht aus der Distanz, sondern aus einer tiefen, persönlichen Verbundenheit zu Maladers. Der Projektleiter und die Bauherrschaft sind eng mit dem Dorf verwurzelt. Er hat selbst viele Jahre mit seiner Familie auf genau dieser Parzelle gelebt und fünf Kinder im Dorf grossgezogen. Die Planung basiert also auf langjähriger, persönlicher Ortskenntnis und dem Wunsch, einen passenden, zukunftsorientierten Beitrag zur natürlichen Weiterentwicklung von Maladers zu leisten.

Warum entstehen hier Terrassenhäuser und nicht mehrere Einfamilienhäuser?

Die besondere Topografie war seit Beginn der Ausgangspunkt aller Überlegungen. Eine kleinteilige Bebauung mit klassischen Einfamilienhäusern hätte an diesem steilen Hang deutlich mehr Eingriffe in das Gelände, zusätzliche Stützmauern und komplexe Zufahrten erfordert. Mehrere Einzelbauten würden zudem den Flächenverbrauch und den baulichen Aufwand erhöhen, was folglich viel weniger Wohnraum ermöglichen würde. Die Terrassierung folgt stattdessen dem natürlichen Gelände und erhält einen grossen Teil der Fläche als erlebbaren Grünraum. Die Frage war für uns: Wie kann hochwertiger Wohnraum entstehen, der Privatheit und Gemeinschaft vereint? Das Ergebnis ist eine Siedlung, die die Grosszügigkeit eines Einfamilienhauses mit gemeinsamen Wegen und Begegnungsorten verbindet.

Warum wurde Beton als Material gewählt und ist das nachhaltig?

Die Wahl von Beton erfolgte aus den besonderen Anforderungen des Steilhangs heraus: Eine Terrassensiedlung an diesem Ort muss grosse Lasten aufnehmen, dauerhaft mit Feuchtigkeit umgehen können und über Jahrzehnte Bestand haben. Mineralische Materialien sind dafür ideal. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt dabei eine entscheidende Rolle: Der benötigte Beton wird zu einem grossen Teil direkt aus dem lokalen Aushubmaterial vor Ort gewonnen. Das Bauwerk wird zudem stark begrünt, sodass es mit der Zeit mit der Topografie verwächst und Teil der Landschaft wird.

Wurde die Siedlungsform neu für dieses Projekt erfunden?

Nein. Die grundsätzliche Entscheidung, wie an diesem Hang gebaut werden soll – insbesondere die Typologie der Terrassensiedlung sowie die Materialisierung –, wurde nicht erst jetzt getroffen. Die grundlegende Idee als Antwort auf die Topografie wurde bereits im Rahmen des rechtskräftigen Quartierplans zwischen 2017 und 2020 entwickelt, diskutiert und schliesslich bewilligt.

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